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Zug fahren

Notwehr im Nahverkehr: BĂŒrger, fahrt schwarz!

Ein interessanter Bericht eines Betroffenen/ GeschĂ€digten des ÖPNV.

Aus eigener leidvoller Erfahrung teile ich weitestgehend seine Auffassung, dass der ÖPNV endlich dazu verpflichtet werden sollte, fĂŒr den aus VerspĂ€tungen und ZugausfĂ€llen verursachten Schaden angemessene EntschĂ€digung zu zahlen.

Den vom Autor des Berichtes propagierten Ansatz zur Erreichung des Zieles sollten die Kunden vermehrt "Schwarz" fahren, teile ich allerdings nicht. Dies wĂŒrde lediglich wiederum den einzelnen Kunden schĂ€digen, der sich dann mit gerichtlichen Forderungen und Strafverfahren konfrontiert sehen wĂŒrde.

Mein Ansatz wĂ€re: meidet den ÖPNV wo es nur geht !! D.h. Umstieg auf Auto, Fahrrad, Mitfahrgelegenheiten, private Busdienste wie Flixbus etc.

Wir als Kunden haben beim ÖPNV (Bahn, Bus) nur die Möglichkeit Druck auszuĂŒben, indem wir uns die UnverschĂ€mtheiten und die mangelhafte ServicequalitĂ€t nicht mehr bieten lassen und diese Dienste meiden ! Der daraus bei den Betreibern entstehende Kosten- und Leidensdruck wird hoffentlich mittel- und langfristig zu Verbesserungen fĂŒhren.

SPIEGEL ONLINE: Notwehr im Nahverkehr: BĂŒrger, fahrt schwarz!.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/schwarzfahren-notwehr-im-nahverkehr-buerger-fahrt-schwarz-kolumne-a-1263363.html

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Deutsche Bahn: Ich kann nicht mehr, ich muss hier raus!

Bericht ĂŒber einen Ă€lteren Herrn der nur mal schnell mit der deutschen Bahn von Kiel nach Vegesack (bei Bremen) fahren wollte, dort aber nach 8-stĂŒndiger Irrfahrt trotzdem nicht an kam:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/die-bahn-und-der-sommer-15723216.html

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Deutsche Bahn: Heute in geÀnderter Wagenreihung

Immer mehr VerspĂ€tungen, ZugausfĂ€lle und Störungen bei der Deutschen Bahn. Das Unternehmen glĂ€nzt derzeit nicht gerade mit positiven Nachrichten, vielmehr hĂ€ufen sich die Beschwerden der Kunden ĂŒber gravierende Störungen im Betrieb und beim Service.

Warum dies so ist, wie das mal war und wohin das noch fĂŒhren könnte versucht Johann-GĂŒnther König in seinem Buch "PĂŒnktlich wie die deutsche Bahn ?" darzustellen.

Ein lesenswerter Artikel dazu ist auf FAZ.net unter folgendem Link zu finden:

http://www.faz.net/-hp7-9cpmt

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Gedanken z. Abendzug von W. Busch

lch ging zur Bahn. Der Abendzug
Kam erst um halber zehn.
Wer zeitig geht, der handelt klug,
Er kann gemĂŒthlich gehn.

Der FrĂŒhling war so warm und mild
lch ging wie neubelebt,
Zumal ein werthes Frauenbild
Mir vor der Seele schwebt.

Daß ich sie heut noch sehen soll
Daß sie gewiß noch wach,
Davon ist mir das Herz so voll,
lch steh und denke nach.

Ein HĂ€slein, das vorĂŒber stiebt,
Ermahnt ich: Lass dir Zeit,
Ein guter Mensch, der glĂŒcklich liebt,

Thut keinem was zuleid.

Von ferne aus dem Wiesenteich
Erklang der Frösche Chor,

Und ĂŒberm Walde stieg zugleich
Der goldne Mond empor.

Da bist duja, ich grĂŒĂŸe dich,
Du traulicher Kumpan.
BedÀchtig wandelst du wie ich
Dahin auf deiner Bahn.

Dies lenkte meinen Denkersinn
Auf den GeschÀftsverlauf,
lch ĂŒberschlug mir den Gewinn.
Das hielt mich etwas auf.

Doch horch, da ist die Nachtigall, Sie flötet wunderschön.
lch flöte selbst mit sanftem Schall
Und bleib ein wenig stehn.

Und flötend kam ich zur Station
Wie das bei mir Gebrauch.
O weh, was ist das fĂŒr ein Ton?
Der Zug der flötet auch.

Dort saust er hin. Ich stand versteint.
Dann sah ich nach der Uhr,
Wie jeder, der zu spÀt erscheint.
So will es die Natur.

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